Verlag Nordfriisk Instituut

Um die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen und sprachlichen Arbeit in die Öffentlichkeit zu bringen, unterhält das Nordfriisk Instituut einen eigenen Verlag. Hier erscheinen Bücher in den Sprachen und Dialekten Nordfrieslands sowie zur Geschichte und Kultur der Region. Neben mehreren Reihen gehören die Zeitschriften „Nordfriesland“ und „Der Maueranker“, das wissenschaftliche „Nordfriesische Jahrbuch“ sowie der friesische Bildkalender „Jarling“ zum Programm. Für manche Veröffentlichungen arbeiten wir mit anderen Verlagen zusammen; auch diese finden Sie hier in unserem Weblooden.

Gern beliefern wir auch Buchhändler und andere Wiederverkäufer. Bitte wenden Sie sich direkt an uns: Tel. 04671-6012 11 oder verlag@nordfriiskinstituut.de.

 

F. Bertram, F. Böhmer, V. F. Faltings, J. Hoekstra, A. Panten, C. G. Schmidt, T. Steensen (Hrsg.)
Nordfriesisches Jahrbuch 2022
9,80 €
Erscheinungsjahr: 2021
Bindung: Paperback
Band 57
Umfang: 176 Seiten
Maße in cm: 22,7 x 14,7
Gewicht: 268 g

Im Nordfriesischen Jahrbuch werden Aufsätze veröffentlicht, die Themen aus der Vergangenheit und Gegenwart Nordfrieslands zu den Bereichen Kultur, Sprache, Wirtschaft und Natur behandeln. Es steht Fachwissenschaftlern wie Laienforschern gleichermaßen offen.

Aus dem Inhalt des Nordfriesischen Jahrbuchs 2022:

-> Heinrich Erdmann beschäftigt sich mit der besonderen Rolle Emil Ewalds neben den Kontrahenten Johannes Oldsen und Rudolf Muuß in seiner Untersuchung „Antipoden im Vorsitz des Nordfriesischen Vereins für Heimatkunde und Heimatliebe“.

-> Die Herkunft von Orts- und Flurnamen auf Sylt, die mit „Munk-“ beginnen, und die Einkünfte, die das St.-Knuts-Kloster in Odense vom 12. bis 16. Jahrhundert von Sylt erhielt, bilden das Thema eines Aufsatzes von Albert Panten. Er geht außerdem dem Ursprung der bekannten Erzählung von der „Alten von Husum“ nach, die mehreren Menschen auf dem Eis das Leben rettete.

-> Ulrich Schulte-Wülwer untersucht den Briefwechsel des Malers Emil Nolde mit seinem Freund Pastor Arthur Katt.

-> Die Weiße Mistel wächst in Nordfriesland schon länger, jetzt wurde ein neues Vorkommen entdeckt. Über die Mistel an sich und die Situation in Nordfriesland schreibt Uwe Sörensen.

-> Im sprachlichen Teil des Jahrbuches vergleicht Franziska Böhmer das friesischsprachige Theaterstück „Aw Broderswäärw“ von Herrlich Jannsen mit seiner Vorlage, dem Roman „Der Mutterhof“ von Felicitas Rose, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem traditionellen Mutter- bzw. Frauenbild auseinandersetzen.

-> Jarich Hoekstra geht der Entwicklung des NJ-Anlauts im Fering-Öömrang nach.

Das Nordfriesische Jahrbuch 2022 wird abgerundet mit Buchbesprechungen und einer Bibliografie der nordfriesischen Texte in Zeitschriften und Zeitungen im Jahr 2020.

 

Gesamtinhaltsverzeichnis der Nordfriesischen Jahrbücher 1965-2021

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